 Die Ozontherapie gehört zur Alternativmedizin und sie besteht aus mehreren umstrittenen Verfahren. Zur Therapie wird das Gas Ozon (als dreiatomiges Sauerstoffmolekühl O3) eingesetzt. Als wissenschaftlich belegt gilt nur die keimabtötende und desinfizierende von Ozon. Spezielle Heilwirkungen können nicht mit wissenschaftlich nachprüfbare Belegen bewiesen werden.
Eine Ozontherapie kann hauptsächlich bei Durchblutungsstörungen (wie Venenerkrankungen, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit etc.), Infektionskrankheiten (wie Herpes simplex, Hepatitis, HIV etc.), Migräne, rheumatischen Beschwerden, Stoffwechselerkrankungen (z.B. Gicht, Lebererkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes Mellitus), Hauterkrankungen, Krebs, Frauenbeschwerden, Schmerzen und gegen Alterungsprozesse eingesetzt werden.
Eine Ozontherapie soll bei folgenden Erkrankungen nicht durchgeführt werden: Schilddrüsenüberfunktion, Blutungsneigung, Blutgerinnungsstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall. Auch Alkoholikern sollten sich keiner Ozontherapie unterziehen. |