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Akupunktur
AkupunkturDie Akupunktur ist Teil der traditionellen chinesischen Medizin und wird schriftlich schon im zweiten Jahrhundert vor Christus erwähnt. In Europa wird diese Heilmethode erst um 1675 von De Bondt aus Holland bekannt gemacht.

Wie der Name schon sagt handelt es sich hier um eine "Therapie mit Nadeln" (acus= Nadel und punctura= Stich). Die Methode besteht aus zwei Schritten: die Nadeln werden in die Akupunkturpunkte gesteckt und anschließend erwärmt (Moxibustion).

Es gibt über 700 Akupunkturpunkte (außer einer Reihe von so genannten Extrapunkten), die entlang der 12 Hauptmeridiane und 8 Extrameridiane angeordnet sind.

Eine Akupunktur kann bei folgenden Krankheiten angewendet werden: Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma, Akute Nasennebenhöhlenentzündung), Magen- und Darmbeschwerden (z.B. chronische Magengeschwüre), Störungen des Nervensystems, Augenerkrankungen (z.B. Retinitis), muskuloskeletale Erkrankungen, Mund- und Rachenraumbeschwerden (bei Schmerzen oder Entzündungen), Heuschnupfen, Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaftserbrechen (oder auch bei anderen Übelkeitszuständen wie z.B. nach einer Operationen oder einer Chemotherapie) und einer Anästhesie bei kleineren Eingriffen (z.B. Zahnbehandlungen).

Bei schweren Erkrankungen wie Schlaganfall, Krebs oder Multiple Sklerose sollte man keinesfalls eine Akupunktur anwenden, da die Krankheit eventuell verschlimmert werden kann. Aber auch bei Hauterkrankungen (z.B. Dermatitis, Ekzeme), eingeschränkte Schmerzempfindungszustände, schwere psychische Störungen (z.B. Wahn, Schizophrenie, Manie), Epilepsie, TBC (Tuberkulose) oder andere ansteckende Erkrankungen sollte eine Akupunktur nicht angewendet werden. Dasselbe gilt auch für Säuglinge und Kinder, Menschen mit niedrigem Blutdruck oder einem Herzschrittmacher.

Bei sachgemäßer Handhabung der Akupunktur gibt es keine Risiken oder Nebenwirkungen. Bei einer Anwendung mit unsterilen Nadeln können allerdings Organverletzungen (z.B. Lungenverletzungen), Hämatome (an der Einstichstelle) sowie auch eine Verfärbung der Haut (bei langzeitiger Anwendung mit silbernen Nadeln) auftreten.
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